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Video: Traumasensibles Yoga & Körperarbeit bei Angst und Unruhe

By November 3, 2022 November 19th, 2022 No Comments
traumasensibles Yoga und Körperarbeit bei Angst und Unruhe

Wie schön, dass du da bist! Ich bin Loredana, traumasensible Yogalehrerin und Körpertherapeutin i. A. Traumasensibles Yoga ist wunderbar, um Freundschaft mit deinem Körper zu schließen. In diesem Video zeige ich dir ein paar traumasensible Techniken aus der Körpertherapie. Die Übungen können dir bei Angst und Unruhe helfen, dein Nervensystem entwas zu regulieren. Du kannst die Übungen in deine Yogapraxis integrieren oder für sich stehend üben.

Ich freue mich, dass ich dich ein wenig auf deinem Weg begleiten darf. Vergiss nicht: du bist nicht allein. Es kann manchmal ein wenig dauern, bis unser Nervensystem sich etwas entspannt. Das ist völlig normal und allein die Tatsache, dass du dich dir zuwendest ist stark von dir. Wichtig: Du musst dich durch keine Übung, die ich hier mit dir teile, durchquälen. Schau ganz offen, ob diese Praxis eine Ressource für dich sein kann.

Hier findest du die traumasensiblen Übungen nochmal auf einen Blick. Du kannst diese Übungen  in dein traumasensibles Yoga integrieren oder einfach so üben. 

PS: Ich biete immer wieder Traumasensibles Yoga online an. Schau dafür einfach mal in meinem Kursplan vorbei.

Video: Traumasensibles Yoga & Körperarbeit bei Angst und Unruhe

traumasensible Übung #1: Hautgrenzen aktivieren

Für die erste Übung reibe deine Hände ein wenig aneinander. Wenn du so weit bist, lass deine Hände auf deine Füße oder dort wo
es für dich angenehm ist landen und beginne deinen Körper abzustreichen oder wenn es angenehmer ist abzuklopfen. Ich beginne gerne mit den Füßen, denn um Sicherheit im Körper zu kreieren ist ein guter Kontakt zu den Füßen und damit zum Boden ganz wichtig. Ganz wichtig ist auch: berühre dich nur dort, wo es sich für dich in Ordnung anfühlt.

Die Übung stärkt unsere Hautgrenzen und damit die erste Grenze, die wir haben. Ich lade Dich ein, über die Übung langsam im Moment zu landen. Du kannst dir dabei auch vorstellen, dass, du eine schützende Creme aufträgst oder eine bestimmte Intention in deine Hände legst wie zum Beispiel Mitgefühl oder Neugierde. Und dann lade ich dich ein einen Moment lang nachzuspüren. Wenn der Atem für dich eine Ressource ist, dann atme gerne ein paar Mal tief ein und aus.

traumasensible Übung #2: Realitäscheck

Um dir ins Hier und Jetzt zu helfen, kann es außerdem wohltuend und sinnvoll sein, wenn du dich innerlich selbst freundlich ansprichst. Wenn wir Angst haben oder unser Körper unruhig ist dann ist ein Teil von uns nicht in der Gegenwart, ich spreche mich hier zum Beispiel innerlich an, indem ich mir sage, ich bin Loredana, ich bin 27 Jahre alt und ich bin in Berlin ich sitze auf dem Boden. Und vielleicht magst du dir auch sagen: „Ich bin sicher.“, bevor du mit der anderen Seite startest.

Vielleicht ergibt sich mal hier mal da auch die Möglichkeit deine Schultern
etwas zu entspannen oder die Lippen voneinander zu lösen sodass dein Kiefer
sich ein wenig lockern kann und dann spüre gerne auch hier noch meinen Moment lang nach. Du kannst deine Augen dabei geöffnet lassen, du kannst sie aber auch schließen. Und
beginnen dann, wann immer du so weit bist, damit deinen restlichen Körper abzustreichen oder abzuklopfen.

traumasensible Übung #3: Orientieren

Wann immer du so weit bist, beginne, dich im Raum zu orientieren und den Blick
schweifen zu lassen. Wähle dabei einen Radius, der dir entspricht. Vielleicht
schaust du bewusst auch mal nach oben Richtung Decke. Nach unten, zur Seite nach rechts und links. Und auch wenn deine Gedanken immer wieder abschweifen, versuch geduldig mit dir zu sein. Vielleicht kann sich dieser Anteil der, irgendetwas besser haben will oder der
etwas leisten will ein bisschen entspannen.

Dann nutzt gerne den Moment, um Dich einfach noch mal ein bisschen zu
strecken.

Ich hoffe, dass dieser Impuls dir ein bisschen helfen konnte. Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Wenn du magst, teile auch gerne, ob du schon Erfahrung mit traumasensiblem Yoga oder traumasensibler Körperarbeit gemacht hast.

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Loredana Di Filippo traumasensibles Yoga

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